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Hallo nochmal,

hab schon ein paar Bücher gewälzt, aber leider nicht alle Antworten gefunden.
In welchen Organen (HT/Schiddrüse/Nebenniere etc.) werden welche Hormone gebildet, wo gespeichert und wo gehören welche dazu?

Vielen Dank
Embla

Kommentare

Hallo Embla,

oh ja die lieben Hormone....

ich versuche dir mal meine Auflistung einzustellen:

Die Hormondrüsen

Der Hypothalamus:
-gehört mit dem Thalamus und der Hypophyse zum Zwischenhirn,
-steht mit der Hypophyse über den Hypophysenstiel in Verbindung
-stellt eine Verbindungstelle zwischen ZNS und Hormonsystem dar
i-st das wichtigste Hirngebiet für die Regelung des inneren Millieus und oberstes Zentrum des Hormonsystems

Die Hormone des Hypothalamus:
Im Hypothalamus werden die Releasing-Hormone ( RH ) und die Inhibiting-Hormone ( IH ) sezerniert.
Releasing – Hormone stimulieren die Aussüttung von Hypophysenvorderlappenhormonen.
Inhibiting – Hormone hemmen die Ausschüttung von Hypophysenvorderlappenhomonen.

Die wichtigsten Hormone des Hypothalamus:
TRH → Thyreotropin – Releasing – Hormon → stimuliert die Ausschüttung von TSH

CRH → Corticotropin – Releasing – Hormon → stimuliert die Ausschüttung von ACTH

Gn-RH → gonadotropes – Releasing – Hormon → stimumliert die Ausschüttung der glandotropen Sexualhormone FSH und LH
GH-RH → Growth – Hormone – Releasing – Hormon → stimuliert die Ausschüttung des Wachstumshormons

GH-IH ( Somatostatin ) → Growth – Hormon – Inhibiting – Hormon → hemmt die Ausschüttung des Wachstumshormons

PRL-RH → Prolaktin – Releasing – Hormon → stimuliert die Prolaktinausschüttung

PRL-IH → Prolaktin – Inhibiting – Hormon → hemmt die Prolaktinausschüttung

Des weiteren werden in den Kerngebieten des Hypothalamus die beiden Hormone Oxytocin und Adiuretin gebildet, sie werden in Axonen von den Kerngebieten des Hypothalamus fortgeleitet und erreichen den Hypophysenhinterlappen wo sie gespeichert werden.

Die Hypophyse:
-ist Kirschkerngroß, wiegt ca. 0,6 g und liegt im Türkensattel des Keilbeinkörpers.
-Steht mit dem Hypothalamus über den Hypophysenstiel in Verbindung
-setzt sich aus Hypophysenvorderlappen ( HVL = Adenohypophyse ) und Hypophysenhionterlappen ( HHL = Neurohypophyse) zusammen, beide Anteile werden durch den Zwischenlappen voneinander getrennt.

Die Adenohypophyse ( HVL ) →
-steht über ein kleines verästeltes Gefäßsystem, das in den Hypophysenstiel verläuft und auch als Portalkreislauf bezeichnet wird, in direkter Verbindung zum Hypothalamus
besteht aus drüsigem Gewebe
-bildet zum glandotrope Hormone die direkt auf untergeordnete Hormondrüsen einwirken,
-bildet auch Hormone die auf Zielzellen einwirken.
-Die Freisetzung der Hormone wird über die RH und IH des Hypothalamus gesteuert
-setzt sich aus drei Teilen zusammen:
pars distali → größter Teil des HVL
pars tuberalis → Trichterlappen
pars intermedia → Zwischenlappen

Die wichtigsten glandotrope Hormone des HVL:
TSH → Thyreoidea – stimulierendes – Hormon → regt die Schilddrüse zur Hormonbildung an

ACTH → adrenocorticotropes Hormon → stimuliert die Cortisolausschüttung in der Nebenniere, hemmt als Neurotransmitter die Lern- und Gedächnisfähigkeit

FSH → follikelstimulierendes Hormon → fördert die Östrogenbildung in den Eierstöcken und die Eiteilung bei der Frau sowie die Spermienentwicklung in den Hoden des Mannes

LH → luteinisierendes Hormon → fördert Eireifung, Eissprung und Gelbkörperbildung bei der Frau und die Spermienreifung beim Mann, stimuliert die lydische Zwischenzelle

Die wichtigsten auf die Zielzellen wirkenden Hormone des HVL:
STH → somatotropes Hormon = Wachstumshormon → kontrolliert das Körperwachstum, indem es Zellwachstum und – vermehrung fördert.

Prolaktin → setzt z.B. die Milchproduktion in der Brustdrüse in Gang

MSH → Melanozyten – stimulierendes Hormon → beeinflusst u.a. über die Melanzyten die Hautpigmentierung

Die Neurohypophyse ( HHL )→
steht ebenfalls über den Hypophysenstiel mit dem Hypothalamus in direkter Verbindung
speichert die im Hypothalamus erzeugten Hormone Adiuretin und Oxytozin => Neurokrinin
besteht aus einem Geflecht von Axonen
gilt funktionell und anatomisch als Anhängsel des Hypothalamus

Die wichtigsten Hormone des HHL:
Adiuretin → ADH → antidiuretisches Hormon
→ fördert die Wasserrückresorption in den Nierenkanälchen und richtet sich gegen die Wasserausscheidung.
Oxytozin
→ wirkt auf die glatte Muskulatur der Gebärmutter und der Brustdrüsen
→ spielt bei der Geburt eine wichtige Rolle, da es die Kontraktion der Gebärmutter veranlasst.
→ veranlaßt die Brustdrüsen zur Milchbildung

Die Epiphyse ( Zirbeldrüse ):
ist eine erbsengroße Drüse, die oberhalb des Mittelhirns liegt
die genaue Aufgabe beim Menschen ist noch unklar
wird durch Hell – Dunkel – Reize beeinflusst, wird zur Ausschüttung des Hormons Melatonin angeregt

Das Hormon der Epiphyse:
Melatonin
→ wird in den hormonal aktiven Parenchymzellen der Epiphyse gebildet.
→ schränkt die Aufmerksamkeit ein und beeinflusst die FSH und LH Sekretion
→ gilt als Schlafhormon, da seine Konzentration im Blut bei Nacht stark zunimmt

Die Thymusdrüse:
liegt hinter dem Brustbein und vor dem Herzbeutel
bildet die Thymusfaktoren, welche die körpereigene Abwehr stimulieren.
Ist bei Erwachsenen ohne Bedeutung, da sie immer mehr verkümmert

Die Glandula thyreoidea ( Schilddrüse ):

Die Schilddrüse ist eine schmetterlingsförmige Drüse, die aus zwei durch den Isthmus verbundenen Seitenlappen besteht.
Sie liegt unterhalb des Schildknorpel am Kehlkopfes angelegt und bewegt sich deshalb bei Schluckbewegungen auf und ab.
Das Schilddrüsengewebe besteht aus von einschichtigem kubischen Follikelepithel ausgekleideten Follikeln, die einer Basalmembran aufsitzen
Zwischen den Follikeln liegen die sog. C-Zellen, sie sezernieren das Hormon Calcitonin.
Aufgabe der Schilddrüse besteht in der Synthese und Sekretion von den Schilddrüsenhormonen T3 und T4
wird vom HVL-Hormon TSH reguliert!!

Hormone der Schilddrüse:
Trijodthyronin T3 ->
wird aus der Aminosäure Thyrosin unter Anlagerung von Jodatomen gebildet
ist das biologisch aktivere Hormonbildung
wird nur zu einem geringen Teil in der Schilddrüse selber produzierten
kann auch peripher in der Leber mit hilfe des Enzyms Dejodase aus T4 gebildet werden
fast das gesamte T3 ist proteingebunden, nur 0,4 % zirkulieren in der biologisch aktiven freien Form( fT3)
Thyroxin T4 ->
hat eine Prohormonfunktion, daraus wird T3 gebildet
ist noch stärker proteingebunden
nur 0,04 % zirkulieren in der freien Form fT4
Calcitonin →
ist an der Regulation des Calcium- und Phosphathaushaltes beteiligt
wird in den C-Zellen der Schilddrüse, der Nebenschilddrüse und im Pankreas gebildet
es hemmt die Freisetzung von Calcium und Phosphat aus den Knochen und fördert gleichzeitig dessen Einbau in die Knochenmatrix
dadurch senkt es die Calciumkonzentration im Blut
steigert an der Niere die Ausscheidung von Phosphat-, Clacium-, aber auch von Natrium-, Kalium- und Magnesiumionen

Die Hormone T3 und T4 werden im Blutplasma an das thyroxinbindende Globulin = TBG gebunden transportiert. Bei einem sehr hohem Hormonspiegel im Blutplasma bindet sich T3 und T4 auch an das tyroxinbindende Präalbumin = TBPA und an Albumin.
Die Trägerproteine dienen als Pufferreservoir, das eine kontinuierliche Hormonzufuhr an die Gewebe erlaubt.

Die Schilddrüsenhormone und ihr Regelkreis

Die Schilddrüse bildet das für den gesamten Stoffwechsel wichtige Hormon Thyroxin ( T4), das vier Jodatome pro Molekül enthält und in geringer Menge Trijodthyronin ( T3 ) mit drei Jodatomen. Das Jod wird durch aktiven Transport in die Thyreozyten aufgenommen und an Tyrosin angelagert.
Die Hormone werden, in Thyreoglobulin eingebettet, im Kolloid der Schilddrüsenfollikel gespeichert und bei Bedarf freigesetzt. Im Blut werden die Hormone überwiegend an Transportproteine gebunden und am Zielort wird T4 zu dem wirksameren T3 umgewandelt.
Wenn durch bestimmte Situationen wir z.B. Streß, Schwangerschaft oder bei Kälte der Grundumsatz steigt, sinkt der T3 und T4 Spiegel im Blut. Der Hypothalamus schüttet vermehrt TRH aus, was den HVL widerrum zur vermehrten Ausschüttung von TSH anregt. TSH führt in der Schilddrüse zur vermehrten Bildung von Schilddrüsenhormonen und zur Freisetzung der Schilddrüsenhormon- Moleküle aus ihrem Zwischenspeicher. Dem Kolloid. Die Schilddrüsenhormone erreichen über den Blutweg alle Körperregionen, also auch die Hypophyse und den Hypothalamus, die über die Rezeporen den erhöhten T3 und T4 Spiegel im Blut wahrnehmen. Dadurch wird die TRH- und die TSH- Bildung und somit auch die weitere T3- und T4 Sekretion gehemmt. ( Negative Rückkopplung! )

Die Nebenschilddrüsen

sind vier Epithelkörperchen an den Polen der Rückseite der Schilddrüse
sie schütten das Parathormon PTH aus
die Ausschüttung des PTH wird durch niedrigen Serum – Calciumspiegel gefördet.
Zwischen innerer und äußerer Kapsel

Das Parathormon PTH:
erhöht den Blutcalciumspiegel indem es:
Calcium aus den Knochen freisetzt
die Calciumausscheidung der Nieren drosselt und gleichzeitig deren Phosphatausscheidung erhöht
die Calciumresorption im Darm dadurch fördert, dass es die Umwandlung einer Vitamin – D -Vorstufe zum wirksamen Vitamin – D – Hormon anregt.
Ein niedriger Serum – Calciumspiegel fördert die Ausschüttung von PTH
ein hoher Serum – Calciumspiegel hemmt die Ausschüttung von PTH
damit PTH seine Wirkung am Knochen entfalten kann, benötigt es Vitamin – D – Hormon

Im Körper eines Erwachsenen befinden sich ca. 1 – 2 Kg Calcium. Als Speicher dient das Skelett.
Nur ca. 1% des im Körper vorhandenen Calcium befindet sich im Blut.
Der Blutcalciumspiegel wird sorgfältig konstant gehalten bei 2,5 mmol/l. Fällt der Calciumspiegel im Blut ab wird die Ausschüttung von PTH gefördert, steigt der Calciumspiegel wird die Ausschüttung von PTH gehemmt. Außer dem Parathormon wirken an der Aufrechterhaltung des Blutcalciumspiegels noch Calzitonin und Vitamin – D – Hormon mit.

Die Glandulae suprarenales ( Nebenniere )

sind paarig angelegte, etwa zwergenhutförmige, jeweils ca. 5 g schwere Organe
sitzen beidseits den oberen Nierenpolen auf
man unterscheidet:
Nebennierenrinde ( NNR )
Nebennierenmark ( NNM )
liegen retroperitoneal

Die Nebennierenrinde ( NNR ):
macht mehr als ¾ der gesamten Nebenniere aus.
Läßt sich histologisch in drei Schichten unterteilen:
Außenschicht = zona glomerulosa → produziert Mineralokortikoide ( Aldosteron )
Mittelschicht = zona fasciculata → produziert Glukokortikoide ( Cortisol )
Innschicht = zona reticularis → produziert Androgene ( Testosteron )

Alle Hormone der Nebennierenrinde sind Steroidhormone. Sie werden hauptsächlich in der Leber abgebaut und mit der Galle oder dem Harn ausgeschieden!!

Die Mineralskortikoide:
wichtigster Vertreter ist das Aldosteron
Aldosteron wirkt auf die Niere
ist beteiligt an der Regulation des Elektrolyt- und Wasserhaushaltes, des Blutvolumens und des Blutdrucks
fördert die Natrium- und Wasserrückresorption in der Niere und erhöht gleichzeitig die Kaliumausscheidung über den Urin
wird durch das Hormon Renin stimuliert

Die Glukokortikoide:
wichtigste Vertreter sind → Cortisol, Cortsion, Corticosteron
steuern mit anderen Hormonen viele Stoffwechselvorgänge, bei denen energieträger ( Glukose und Fettsäuren ) bereitgestellt werden.
Glukokortikoide bewirken:
Eiweißabbau in Muskulatur, Haut- und Fettgewebe ( kataboler Effekt )
Fettabbau ( Lipolyse ) und damit freisetzung von Fettsäuren ins Blut
Steigerung der Glukoneogenese aus Aminosäuren in der Leber
Erhöhung der Glukosekonzentration im Blut
bei höheren Blutkonzentrationen zeigen sich folgende Wirkungen:
antientzündlicher Effekt → nach Verletzungen hemmen sie Wundentzündungen und Narbenbildung, aber auch die Wundheilung
immunsuppressiver Effekt → Hemmung der Abwehrzellen, besonders der Lymphozyten und der Phagozyten
antiallergischer Effekt → Hemmung der Entzündungsreaktionen in Folge Antigen – Antikörper – Reaktionen
osteoporotischer Effekt → Ausdünnung der Knochen
gelten als die eigentlichen Streßhormone
sie beeinflussen das Schlafverhalten negativ
sie schwächen das Immunsystem → Infektanfälligkeit
sie schwächen die Lern- und Konzentrationsfähigkeit

Die Ausschüttung der Glukokortikoide ( Steroide ) wird durch das CRH ( Corticotropin – Releasing – Hormon ) aus dem Hypothalamus und das ACTH aus der Hypophyse gesteuert. Dabei fördert CRH die ACTH – Sekretion und ACTH stimuliert wiederum die Glukokortikoidausschüttung.

Die Androgene:
wichtigster Vertreter → Testosteron
wirken vermännlichend auf die sekundären Geschlechtsmerkmale wie Körperbau, Stimme, Behaarung
Hauptproduktionsstätte von Testosteron sind die Leydig-Zwischenzellen in den Hoden des Mannes

Das Nebennierenmark ( NNM ):
ist von weicher Beschaffenheit
ist keine Hormondrüse im eigentlichen Sinne, sondern gilt als verlängerter Arm des vegetativen Nervensystems, da es entwicklungsgeschichtlich einem symathischem Ganglionen entspricht
man findet dort hochspezialisierte Neurone des Sympathikus
schüttet nach Stimulation durch vegetative Neurone des ZNS Adrenalin und Noradrenalin ins Blut aus.
Adrenalin und Noradrenalin gehören mit Dopamin und Serotonin zu den Katecholaminen
zählen zu den Neurotransmittern des Nervensystems
sorgen für eine rasche Energiebereitstellung in Streßsituationen
gehört zum Nervengewebe

Adrenalin
verrengt die Gefäße der Haut, Schleimhaut, Baucheingeweide
erweitert die Gefäße des Herzen, der Skelettmuskulatur und der Bronchien
beschleunigt den Puls
erhöht die Schlagkraft des Herzens
setzt den Blutzuckerspiegel herauf
wird durch die rasche Wirkung als Notfallmedikament eingesetzt
Noradrenalin
Überträgerstoff des Symathikus ( Neurotransmitter )
hat teilweise schwächere und zum Teil sogar entgegengesetzte Wirkung wie Adrenalin
verengt alle Gefäße außer den Koronarien
senkt die Pulsfrequenz

Adrenalin dient der Regulation der Blutverteilung während Noradrenalin für die Aufrechterhaltung des Gefäßtonus und ggfs. Für dessen Erhöhung verantwortlich ist!!

Streßauslösende Ereignisse - sowohl physische als auch psychische Ereignisse – setzen im ZNS, vor allem in der Großhirnrinde und im limbischen System, parallel zwei Reaktionsketten in Gang, die zusammen als Streßreaktion bezeichnet werden.
1.Der Hypothalamus wirkt aktiviert → CRH wird ausgeschüttet, welches die Hypophse veranlaßt ACTH freizusetzen. ACTH stimuliert die NNR zur Ausschüttung von Glukokortikoiden
2.über den Sympathikus wird das NNM aktiviert, was in sekundenschnelle zur Ausschüttung eines Katecholamingemisches von 80% Adrenalin und 20% Noradrenalin führt.
Kurzfristig dominiert die Wirkung der Katecholamine, das heißt, alle Organfunktionen, die für das Überleben gebraucht werden, werden aktiviert:
Herzschlagfrequenz und -kontraktionskraft nimmt zu
Durchblutung der Haut und inneren Organe nimmt ab
Durchblutung aller zur Streßbewältigung benötigten Organe wie Skelettmuskulatur, Herzmuskel und Lunge nimmt zu
Bronchien werden weitgestellt, um ausreichend Sauerstoff zur Verfügung stellen zu können
Glukose wird über die Leber ins Blut vermeht freigesetzt
Denkvorgänge werden zugunsten der vorprogrammierten Reflexhandlungen blockiert
Die Streßreaktionen sind zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Gefährlich sind vielmehr Effekte der langfristig oder immer wieder einwirkenden Stressoren, also Dauerstreß.
Hier dominieren die Effekte der Glukokortikoide, weshalb diese als die eigentlichen Streßhormone gelten.

Weitere endokrin aktive Organe:

Die Hormone des Pankreas:

Auch die Pankreas hat eine zentrale Bedeutung als Hormondrüse.
In ihr verstreut zwischen den exokrinen Drüsen liegen kleine sog. Langerhans – Inseln, die verschiedene Hormone bilden, die im Kohlenhydratstoffwechsel eine wichtige Rolle spielen.
In den A-Zellen ( ca.25% des Gewebes ):
wird Glukagon produziert
Glukagon hebt als Gegenspieler des Insulins den Blutzuckerspiegel an, indem es in der Leber für den Abbau von Glykogen zu Glukose sorgt, den Aufbau von Glukose zu Glykogen verhindert nd die Glukoneogenese fördert
In den B-Zellen ( ca. 60% des Gewebes ):
wird Insulin produziert
senkt den Blutzuckerspiegel, indem es dafür sorgt das Glukose zu Glykogen aufgebaut wird
erhöht die Fähigkeit aller Gewebe, Blutzucker aufzunehmen, indem es Zellwände für Glukose durchgängig macht
verhindert in der Leber den Abbau von Glykogen zu Glukose

In den D-Zellen ( ca. 15% des Gewebes ):
wird Somatostatin hergestellt

Die Hormone des Verdauungstraktes:

Eine Vielzahl von Hormonen ist am Verdauungsprozess beteiligt. Sie stimmen die einzelnen Verdauungsschritte in Magen und Darm aufeinander ab.
Gastrin
wird in den G-Zellen der Magenschleimhaut gebildet
steigert die Salzsäurebildung im Magen
steigert die Magenbeweglichkeit
steigert die Gallen- und Bauchspeicheldrüsensekretion
Cholezystokinin-Pankreozymin
wird in der Dünndarmschleimhaut gebildet
steigert die Bauchspeicheldrüsensekretion
bewirkt Gallenblasenkontraktion
fördert Darm- und hemmt Magenbeweglichkeit
Sekretin
wird in der Dünndarmschleimhaut gebildet
fördert Bicarbonatbildung in der Bauchspeicheldrüse ( Sekret wird alkalischer )
steigert die Gallenbildung
hemmt die Magenbeweglichkeit
VIP → vasoaktives intestinales Peptid
Neurone in verschiedenen Abschnitten der Darmwand
erhöht den Tonus der glatten Muskulatur
fördert die Durchblutung
Somatostatin
wird in den D-Zellen des gesamten Verdauungstraktes gebildet ferner auch als Inhibitin – Hormon im Hypothalamus
hemmt die Magenssaftsekretion
hemmt die Bauchspeicheldrüsensekretion
hemmt Magen- und Darmbeweglichkeit

Die Hormone der Nieren:

Neben der Funktion als Ausscheidungsorgan haben die Nieren auch Eigenschaften einer hormondrüse.

Die Niere bildet die renalen Hormone:
Renin
wird in den Zellen des juxtaglomulären Apparates gebildet
wird bei einer Minderdurchblutung der Niere sowie bei erniedrigter natriumkonzentration des Blutes ausgeschieden
ist Bestandteil des Renin-Angiotensin-Aldesteron-Mechanismusses ( RAAS )
Erytropoetin
ist ein Peptidhormon
wird bei zu niedrigem Sauerstoffpartialdruck im arteriellen Blut vermehrt ausgeschüttet
steigert die Erythropoese im Knochenmark

Ich hoffe das es mit dem Kopieren meiner Daten geklappt hat und dir das Hormonsystem nun etwas leichter fällt.
Was für Bücher hast du denn, wenn daraus nichts hervorgeht?

Dir noch viel Spaß und einen lieben Gruß
Sonja

Hallo wichtel,
bin sehr beeindruckt von deiner Liste für die Sonja. Schaue selber immer wieder rein.
Danke dafür.
Mit tollen Grüßen

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