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Hallo,
ich habe eine Frage zur Gesetzeslage über den Umgang mit Dexamethason und Ephedrin in der Notfalltherapie. Auf der Homepage vom Berufsverband der Heilpraktiker e.V. Nordrhein-Westfalen habe ich folgenden Text gefunden (Ausschnitt):
"Der Heilpraktiker ist zur Notfalltherapie verpflichtet (§323c StGB – unterlassene Hilfeleistung).
Im Rahmen der Neuraltherapie stehen ihm hierzu seit dem 1. März 2011 explizit auch Dexamethason (Cortison) in einer Menge von 3 x 40 mg sowie 1 Einheit Epinephrin (Adrenalin) als Fertiginjektor zur Verfügung."
Ist das also so zu verstehen, das der Heilpraktiker nach dem Gesetzt die Notfalltherapie mit Dexamethason und Ephedrin bei einem anaphylaktischen Schock nur anwenden darf, wenn die anaphylaktische Reaktion durch eine Neuraltherapie auftritt, die der Heilpraktiker durchgeführt hat?
Wenn z.B. ein Patient im Wartezimmer von einer Biene gestochen wird und Symptome einer anaphylaktischer Reaktion mit dem Schweregrad II mit zunehmender kardiovaskulärer Symptomatik zeigt, darf der Heilpraktiker laut Gesetz keine Notfalltherapie mit Dexamethason und Ephedrin einleiten?
Es geht mir hierbei nur um die laut Gesetz richtige Antwort, die ich dem Amtsarzt in der HP-Prüfung geben muß.
Vielen Dank!
Lieben Gruß
Simone

Kommentare

Heute wurde mir von einer mündlichen Prüfung in Solingen berichtet, in der genau dies ein springender Punkt war.
Hier sollten die Medikamente als Möglichkeit zur Anwendung bei allergischer Reaktion nicht nach Neuraltherapie genannt werden.
Der Gesetzestext ist aber klar:
Hier geht`s zum Gesetzestext