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Hallo,
nun möchte ich mal die mündliche in Berlin beschreiben, die scheint anders zu sein als im Rest der Republik.

Im Gesundheitsamt-Friedrichshain Termin zu zweit. Zeitraun 90 min. (dann waren die nächsten dran)
Amtsärztin und ein älterer (berentet??) HP als Besitzer.

Ablauf:
Es werden 2 Fragen gestellt. Die eine aus dem IFSG muss sofort beantwortet werden. Die zweite Frage hat man 10 min. Zeit einen Zettel und muss dann abantworten.

Meine Mitstreiterin zieht aus 3 grünen Karten folgende Frage:
"Ein Patient kommt zu Ihnen und ist verwirrt. Sieht nicht ein, dass er ins Krankenahus soll. Welche rechtlichen Maßnahmen haben Sie?"
Hat sie einigermassen beantwortet.
Psychiatrische Notdienst und so weiter. Meldung ans Gesundheitsamt.

Dann meine:
Aus drei Karten zur Auswahl hab ich die oberste gezogen:
"Wie sind folgende Krankheiten nach §6 IFSG zu melden:
- Diphterie
- akute Virushepatitis
- Poliomyelitis
- virusbedingtes hämorhagisches Fiber
- Masern"
Auf die Frage von mir, was sie denn mit "wie" meinte, sagte sie, dass soll ich Ihr ja sagen.
Unverzüglich, innerhalb 24h, schriftlich, mündlich, usw. wollte sie nicht wissen, die wollte nur wissen, ob namentlich oder nicht namentlich.

2. Frage (orange Karten) meine Kollegin.
"Patient hat Oberbauchbeschwerden, welche Massnahmen ergreifen Sie und wie können Sie dem Patienten helfen."
Da wollte sie nur die Anamnese und ein paar Palpationen wissen. Diskussion um Helocobakter behandeln mit Antibiotika. IPAFF wurde nicht mal erwähnt einfach nur so gepänket. Strutur bei der Anamnese oder Behandlungsverbot wurde auch nicht erwähnt. Einwand der AÄt war nur, meine Kollegin soll sich ein Blutzucker-Messgrät für die Praxis kaufen. Sie hat noch die Verdachtsdiagnose Pankeaskopfkarzinom gestellt, und da meinte die AÄt. das ist sicherlich ein bisschen viel.
Sei hat dami BESTANDEN.

Meine Frage:
"Epilespsia"
- Wie erkennen sie es.
- Welche Formen gibt es.
- Beschreiben Sie die einzenen Stadien
- Beschreiben Sie die Ursachen.
- Welche Komplikationen gibt es.
- Beschreiben Sie die Massnahmen.
- Welche Therapieformen gibt es.
- Bescheiben Sie die Empfehlungen an die Patienten.

So und das wars dann auch. Das war nun bei mir genau das weiße Loch.
Da gibt´s auch hier bei Stefan nicht viel. Habi nicht so richtig was gewußt.
Hätt ich Wiki gelesen, dann wär das okay gewesen
Da hilft es auch nix, wenn man viel weiss, das ist alles unintertessant für die Frage.
Die Amtsärztin hat nur auf Epilepsie rumgebohrt und auf sonst nichts.

So, damit war ich DURCHGEFALLEN.
Nun muss ich ja die schriftliche auch nochmal machen.

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