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Herztöne und Geräusche zum Anhören und Ansehen
Normaler Befund über der Herzbasis
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1. Herzton:

Anspannungston der Kammermuskulatur (normalerweise leiser als der 2. Herzton) zu Beginn der Systole.

2. Herzton: Taschenklappenschlusston zm Ende der Systole
Lauter dritter Herzton
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Ein lauter dritter Herzton über der Herzspitze. Das ist ein tieffrequenter, frühdiastolischer Extraton, der durch das in die Kammern einströmende Blut entsteht.

Frühdiastolisch: Kurz nach dem 2. Herzton

Vorkommen: Physiologisch bei Kindern und Jugendlichen Pathologisch bei Herzinsuffizienz, Mitralklappen-, Aortenklappen- und Trikuspidalklappeninsuffizienz.
Aortenklappenstenose
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Ein früh- bis spätsystolisches Geräusch, spindelförmig, tieffrequent und 4/6 laut.

Frühsystolisch: Kurz nach dem 1. Herzton

Vorkommen: Bei Aortenklappenstenose.

Das Blut müsste während der Systole aus der Kammer in die Aorta gelangen können.
Bei einer Stenose gelingt dies nicht - also ein Problem in der Systole: systolisches Geräusch.
Aortenklappeninsuffizienz
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Ein frühdiastolisches Geräusch, decrecendo, hochfrequent und 4/6 laut.

Frühdiastolisch: Kurz nach dem 2. Herzton

Vorkommen: Bei Aortenklappeninsuffizienz.

Das Blut darf während der Diastole nicht aus der Aorta in die Kammer zurückfließen.
Bei einer Insuffizienz tut es das aber (die Klappe schließt ja nicht richtig); also ein diastolisches Geräusch.
Aortenklappeninsuffizienz und Aortenklappenstenose
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Stenosegeräusch: Ein frühsystolisch Herzgeräusch, spindelförmig, tieffrequent und 3/6 laut. Insuffizienzgeräusch: Ein frühdiastolisches Herzgeräusch, decrecendo, hochfrequent und 4/6 laut.
Mitralklappeninsuffizienz
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Ein gesamtsystolisches Geräusch, bandförmig, hochfrequent und 4/6 laut. Gesamtsystolisch: Zwischen dem ersten und dem zweiten Herzton, also während der Systole.
Jetzt darf das Blut eigentlich nicht von der Kammer in den Vorhof zurückfließen.
Wegen der Segelklappeninsuffizienz tut es das aber: ein systolisches Geräusch.
Mitralklappenprolaps und Mitralklappeninsuffizienz
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Ein hochfrequenter Extraton in der Systole. Mesosystolisch: In der Mitte der Systole. Er entsteht durch das Zurückschlagen des Segels der Mitralklappe in den linken Vorhof.
Mitralklappenstenose
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Der erste Herzton ist paukend. Das weitere Herzgeräusch ist diastolisch, decrecendo, tieffrequent und 4/6 laut. Diastolisch: Während der Diastole (zwischen dem zweiten und dem folgenden ersten Herzton)
sollte das Blut vom Vorhof in die Kammer gelangen. Durch die Segelklappenstenose gelingt dies nicht.
Es kommt zu einem Problem in der Diastole, also ein diastolisches Herzgeräusch.
Mitralklappenstenose und Mitralklappeninsuffizienz
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Der erste Herzton ist paukend. Insuffizienzgeräusch: Holosystolisch, bandförmig, hochfrequent und 3/6 laut. Stenosegeräusch: Diastolisch, decrescendo, tieffrequent und 3/6 laut.
Pulmonalklappenstenose
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Das Herzgeräusch ist systolisch, spindelförmig, tieffrequent und 4/6 laut. Systolisch: Während der Systole sollte das Blut aus der rechten Kammer in den Truncus pulmonalis gelangen.
Durch die Stenose der Pulmonalklappe wird dies behindert.
Offener Ductus arteriosus botalli
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Systolikum: Das Herzgeräusch ist spindelförmig, hochfrequent und 4/6 laut. Diastolikum: Das Herzgeräusch ist decrescendo, tieffrequent und 4/6 laut.
Perikardreiben - Lokomotivgeräusch
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Systolikum: Das Herzgeräusch ist crescendo, tieffrequent und 3/6 laut. Diastolikum: Das Herzgeräusch ist crescendo, tieffrequent und 3/6 laut. Vorkommen: Bei trockener Herzbeutelentzündung (Perikarditis)
HeilPraktikerAusbildung24
Stefan Barres
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