Skip to Content
Das Infektionsschutzgesetz - IfSG
Meldepflicht und Behandlungsverbot
Lehrvideo über Grundbegriffe des Infektionsschutzgesetzes
für die Heilpraktikerausbildung

Das Infektionsschutzgesetz IfSG ist eines der wichtigsten Gesetze für die Heilpraktikerprüfung.
Hier erklären wir die Meldepflicht und das Behandlungsverbot.

Loading the player ...

Kommentare

Hallo Ihr Lieben,

wo kann ich mich schlau machen, was nun mit dem § 6 ist...hat sich was geändert? Vielen Dank

Unter diesem Link, denke ich:

http://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/

Das ist die Seite vom Bundesministerium und dürfte immer aktuell sein. Die Varizellen sind auch drin und die sind ja relativ neu aufgenommen worden.

Danke für den Link.... Keuchhusten,Röteln, Windpocken stehen nicht in meinen Unterlagen§6

Hallo,
da ist nun etwas nicht ganz richtig.

Es gibt keinen Laborleiter, der Analysen macht und eine Meldepflicht hat!
Der Laborleiter ist immer Angestellter eines Arztes!!

In Deutschland darf nur ein Arzt Laborleistungen erbringen und diese auch abrechnen.
Kein anderer darf an dieser medizinischen Versorgung teilnehmen!
Dieser Arzt muß zudem noch die fachliche Qualifikation nachweisen:
"Facharzt für Laboratoriumsmedizin" und evt. auch Zusätze wie Mikrobiologie, Virologie, Infektisonsepidemiologie usw....

Da gibt es zwar noch einige kleine Ausnahmen wie "Basislabor unter ärztlicher Aufsicht" usw. aber das lass ich mal weg.

Grundsätzlich gilt:
Nur ein Arzt darf Laborleistungen erbringen. Die Laborleistung ist eine ärztliche Tätigkeit
Er kann Angestellte beauftragen, trägt aber immer selbst die Verantwortung.

Es handelt sich bei Laboranalysen (Körperflüssigkeiten und Zellen) immer um "ärztliche" Leistungen.
Ein Zahnlabor (zahnärztliche Hilfsmittel) beispielsweise sind "nicht-ärztliche" Leistungen.

Es stimmt nur in Punkto Abrechnungsfähigkeit gegenüber der örtlichen Ärztlichen Vereinigung. Im Privatpatienten-Sektor hat auch ein Labor das Recht zur direkten Abrechnung, wenn es von einem "Klinischen Chemiker"(= Biochemiker, da die Laboratoriumsmedizin reine Biochemie ist!) geleitet wird. Hierzu siehe auch "Ärztliche Laborgemeinschaften".

hallo, danke für die infos.
könntest du mir bitte noch quellen angeben? ich bekomme soviele halbrecherchierte infos, dass es eine große hilfe ist, selbst auch nachschauen zu können. danke.

ifsg §8,2:
2. im Falle des § 7 die Leiter von Medizinaluntersuchungsämtern und sonstigen privaten oder öffentlichen Untersuchungsstellen einschließlich der Krankenhauslaboratorien,

ich schätze, dem ifsg geht es darum, deutlich zu machen, dass nicht der behandelnde arzt oder sein vorgesetzter arzt in diesem fall melden, sondern eben der leiter der einrichtung, die den erreger nachgewiesen hat. (dass dies nur jemand sein darf, der - in diesem falle - auch arzt ist/sein muss, ist dabei nicht der entscheidende punkt.

ich sehe also den punkt noch nicht ganz, den du klarstellen willst.

Hier die Quellen:

1. Ärztekammer: RiLiBÄk
Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung
laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen.

2. KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung)
Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
für die Durchführung von Laboratoriumsuntersuchungen
in der kassenärztlichen/vertragsärztlichen Versorgung.

Hier:

Die Fachkunde zur Erbringung von Laboratoriumsleistungen in der kassenärztlichen/
vertragsärztlichen Versorgung richtet sich nach der gemäß
§ 135 Abs. 2 SGB V getroffenen Vereinbarung.

spannend...
also ärzte und leute, die erfolgreich an einem Fachgespräch teilgenommen haben und entsprechende qualifikationen vorweisen können.
ich verstehe das so, dass das eben nicht-ärzte sind.

ich muss gestehen, ich mag diese juristische art, dinge miteinander zu verknüpfen.

also rilibäk sagt, der leiter braucht eine fachqualifikation (aber nicht, welche das sein soll).
in den kbv-richtlinien steht, dass die erklärung, welche qualifikationen notwendig sind, nach den vorgaben aus §135... getroffen werden.

und im anhang steht dann endlich, welche qualifikation denn nun notwendig ist.

dank dir für die tollen verweise.